Schwarzach/Vorarlberg – An jedem neuen Tag können wir durch unser Verhalten entweder Nutzen stiften oder Schaden verursachen. Es kann gut oder schlecht, richtig oder falsch sein. Den sieben Todsünden stehen bekanntlich die sieben Tugenden gegenüber. Statt habsüchtig, gierig, neidisch und unmäßig zu sein, können wir unser Verhalten ändern in Achtsamkeit, Erkenntnis und Weisheit, in Stärke und vor allem in Liebe und Empathie.

Von Verena Daum (das Editorial ist am 3. Juli 2018 in der Extra-Ausgabe „Bewusst leben“ der Vorarlberger Nachrichten erschienen)

Wir können eine ethische, ökologisch soziale und ökonomisch erfolgreiche Lebens- und Wirtschaftsweise wählen, wenn wir es wollen. Wir können unser Konsumverhalten und unsere Alltagsgestaltung im Rahmen unserer Möglichkeiten positiv verändern. Nicht auf „die Anderen“ zu warten, die alles richten sollen, sondern selbst zu entscheiden und aktiv zu werden, dazu braucht es Mut. Allzuoft sind die richtigen Entscheidungen damit verbunden, auf gewisse Vorteile im System oder bisherige Privilegien verzichten zu müssen. Auf der anderen Seite steht dieser Mut für den Schutz der Natur als unsere Lebensgrundlage, für neue Lebensqualität und ausreichenden Wohlstand für alle – für eine gute Zukunft unserer Nachkommen.

Wenn wir vom Satellit aus unseren blauen Planeten anschauen, dann wird deutlich, was wir auf Mutter Erde – ganz besonders in den letzten 70 Jahren – bereits angerichtet haben durch (Ressourcen)Kriege, Umweltgifte und nachhaltige Zerstörung. Wir haben die Wahl, jeder Einzelne von uns, den bisherigen Wahnsinn zu stoppen und selbst im eigenen Umfeld, in unserer Region und im globalen Kontext gemeinsam die zukunftsfähige Wende herbeizuführen.

Extra-Ausgabe der Vorarlberger Nachrichten „Bewusst leben“ von Verena Daum, Projektleitung, www.progression.at, Garden Eden Organisation