Das sollten wir uns als die heutige Konsum- und Wegwerfgesellschaft, die von der Wissenschaft treffend als „Panne der Evolution“ bezeichnet wird, ins Stammbuch schreiben. Als Menschheitsfamilie haben wir nur diesen einen Planeten als Lebensgrundlage. Hören wir also auf mit Schuldzuweisungen und dummen Befindlichkeiten á la Bolsonaro/Macron. Hören wir auf, unnötigerweise Abfall zu produzieren, unsere Gewässer und Böden zu vergiften, unsere grünen Lungen – die Wälder – zu verbrennen.

Das Editorial ist am 21. September 2019 in der Extra-Ausgabe „Wertvoll“ der Vorarlberger Nachrichten erschienen

Schluss mit dem Agrochemie-Wahnsinn, seiner toxischen Futtermittelindustrie und unerträglichem Tierleid! Abgesehen davon, dass wir den Planeten nachhaltig zerstören, stehen wir bekanntlich am Ende der Nahrungskette. Unsere Landschaften, Meere und Ozeane ersticken im Müll. Das Wertvollste sind die Kinder und die Natur, die sie für ein gutes und menschenwürdiges Leben brauchen. Unsere Jugend will gesamtheitliche Konzepte umgesetzt sehen, die sowohl regional wie auch im globalen Kontext nachhaltig greifen. Wir sind für unsere Nachkommen und deren Wohl verantwortlich. So gehört das Leben und Wirtschaften im Einklang mit der Natur ins kollektive Bewusstsein, ökologischsoziale Steuerreformen verpflichtend in Regierungsprogramme, Littering gesetzlich verboten und unter Strafe gestellt, vorbildliche Unternehmen öko-steuerlich „belohnt“, Einsatz und Entwicklung von Ökotechnologien gefördert, Wiederaufforstung in natürlicher Vielfalt effektiv vorangetrieben, die Wertschöpfungskette im Naturkreislauf geschlossen. Was brauchen wir wirklich? Mahatma Gandhi: „Es gibt genug für jedermanns Bedürfnisse, nicht aber für jedermanns Gier!“

Extra-Ausgabe der Vorarlberger Nachrichten „Wertvoll – Öko-Initiativen für eine lebenswerte Zukunft“ vom 21.9.2019, Verena Daum, Projektleitung Klimaschutzpreis Vorarlberger Nachrichten www.progression.at www.garden-eden.org