… und unserer Lebensgrundlage, der Natur, ist das, was mich am meisten beschäftigt, mir sehr am Herzen liegt. Eines meiner derzeit wichtigsten Projekte, an denen ich arbeite.

Neben der Recherche für weitere Publikationen über die globale Gesellschaftsentwicklung im Hinblick auf die herrschenden geopolitischen Machenschaften mit namhaften Experten und Friedensaktivisten, arbeite ich an einem gesunden, fruchtbaren, ertragreichen und zukunftsfähigen Modell-Projekt zur permakulturellen Lebensmittelerzeugung im ökologischen Kreislauf – im Einklang mit der Natur. Die kleinstrukturierten jeweils regionalen und global anwendbaren „Garden Eden“-Modelle basieren auf Empathie- und Beziehungsfähigkeit und bringen Ökonomie, Ökologie und Soziologie in Harmonie. Solche jeweils gesellschaftlich und klimatisch angepasste Mini-Paradiese kann jeder mit Know-how umsetzen und bringen neben Sinnhaftigkeit im eigenen Tun für die Familie, in Solidargemeinschaften, Gemeinden, für Unternehmer, Private, als Ergänzung bestehender Landwirtschaftsbetriebe, in Privatgärten, auf Terrassen und Dächern im urbanen Raum mehr gesunde Ernährungs- und Existenzsicherung. Je mehr Kooperation unter uns allen stattfindet, umso kraftvoller wird eine positive Bewegung in eine lebenswerte Globalisierungsentwicklung für ALLE. Für alle, die „selbst die Veränderung sein wollen, die sie sich für die Welt wünschen“ (Mahatma Gandhi), ist www.garden-eden.org (noch nicht online – work in progress) eine Info-Plattform und ein Treffpunkt, wo sich jederzeit alle über die Entwicklung der verschiedenen Schau- und Schulmodelle und immer mehr werdenden Klein-Paradiese in allen Partnerländern austauschen, sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen können.

Für mich auch ein sehr guter und positiver Ansatz, die Aufarbeitung unseres Umgangs mit Ureinwohnern, Indianern, Native Americans … nicht nur aufzuarbeiten und zu dokumentieren, sondern miteinander unseren „Garden Eden“ zu gestalten mit Rückbesinnung auf das Wissen, den Geist und das Gefühl der Vorfahren, die einst im Einklang mit der Natur lebten.

Nach dem Wirbelsturm „Mitch“ in Nicaragua leistete ich damals in meiner Fundraising-Funktion in dieser Sache als Chefredakteurin der Wochenzeitung WANN & WO in Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Caritas Auslandshilfe und dem Österreichischen Entwicklungsdienst 1999 Katastrophenhilfe im Wiederaufbau von knapp 1000 Häuschen der Indios am Rio Coco (Foto 1). Im Jänner 2000 besuchte ich das nordamerikanische Reservat der Hopi, wo unser Guide mit Studienabschluss, Bertram Tsawadawa (Foto 2 – bei ihm zuhause in einem Wohnwagen ohne Räder, ohne Wasser und ohne Strom), die wissensreiche Kultur der Ahnen erklärte und die triste Situation der verbliebenen Nachkommen der Ureinwohner schilderte, die beim Aufeinanderprallen mit den erobernden Mächten aus Europa im Einklang mit der Natur lebten, damals nahezu ausgerottet wurden und heute immer noch respektlos als Menschen letzter Klasse behandelt und lediglich meist unwürdig als Touristenattraktion herangezogen werden. Aufarbeitung und Bewältigung der Vergangenheit sieht anders aus.

Ein würdevoller, respektvoller und solidarischer Umgang der Weltbevölkerung und Menschheitsfamilie miteinander, das globale Zusammenleben in Frieden sowie der Schutz der Natur, liegen mir am Herzen. Wir sind alle ein Stamm, eine Familie. Damit diese nicht nur schlüssige, sondern auch längst erwiesene Erkenntnis Eingang in unser aller Bewusstsein findet, werde ich viel Zeit und Kraft diesem Thema widmen.

Verena Daum und Bertram Tsawadawa im Reservat der Hopi in Arizona/USA 2000

Final Goal: our behavior towards indigenous people

What bothers me most, what is closest to my heart, is our behavior towards indigenous people and towards our livelihood, nature.

One of the most important projects that I am currently working on, besides the research for further publications about the global development of society with regard to the ruling geopolitical machinations with nameable experts and peace activists, is my work on a healthy, fertile, efficient and sustainable model project for permaculture food production within the ecological circuit in accordance with nature.

The small-scaled, regionally and globally applicable “Garden Eden” models based on the ability to engage empathy and build up relationships between the economy, ecology and sociology. Everybody with know-how can implement such socially and climatically adapted mini paradises, in addition to existing farming businesses, on terraces and rooftops in urbane areas. Besides meaningfulness in the self-creating, this adds to more healthy food and subsistence security for families, supportive societies, communities, entrepreneurs, and private people.

The more cooperation there is among all of us, the stronger the positive movement towards a liveable globalization development is for EVERYBODY. For all who want to “be the change that you wish to see in the world” (Mahatma Gandhi), www.garden-eden.org (not online yet, work in progress) is an information platform and a meeting point, where people can always exchange ideas about the development of different practice and education models and small paradises in all partner countries; to support and learn from each other.

For me, this is a very good and positive approach to process and document our behavior towards the indigenous peoples. But not only that, it is also about designing our “Garden Eden” together with a return to the knowledge, the spirit and the feeling of our ancestors, who used to live in accordance with nature.

In 1999, after the hurricane “Mitch” in Nicaragua I provided disaster relief with the reconstruction of almost 1000 houses of the indigenous people at Rio Coco (picture 1) in my fundraising function as Chief Editor of the weekly newspaper WANN & WO, in collaboration with Caritas Foreign Aid Vorarlberg and the Austrian Development Service.

In January 2000, I visited the North American Reserve of the Hopi, where our guide Bertram Tsawadawa, despite having a university degree, lives in a trailer without wheels, water or electricity (picture 2). During our visit, he explained the knowledgeable culture of their ancestors and showed us the depressing situation of the remaining descendants who were living in harmony with nature when they clashed with the European conquerors. Back then they were almost eradicated, and nowadays they are still treated disrespectfully and are often used unworthily as tourist attractions. Revision and coming to terms with the past looks different!

I care a lot for a dignified, respectful and solidary interaction between humankind, globally living together in peace, and the protection of nature. We are all one tribe, one family. I will invest a lot of time and energy to make sure that this coherent and long proven knowledge will return and stay in our consciousness.