Für Gewaltlosigkeit, Freiheit und Ernährungssicherung steht seit 2004 die in Lech in Vorarlberg geborene Marion Burger ein. Sie baute nicht nur die Frauenhäuser, die Casas Maria Amor, auf und leitet diese, sondern betreut zudem zahlreiche weitere Sozialprojekte in ganz Ecuador. In den Frauenhäusern finden Gewaltopfer mit ihren Kindern Zuflucht, Regenerationsmöglichkeit und Betreuung sowie allgemeine und berufliche Ausbildung, damit die Frauen angstfrei mit ihren Kindern neu ins Leben starten können.
Angstfrei und selbstbestimmt
In einem ehemaligen Kloster in Cuenca ist ein Internat für misshandelte und vergewaltigte Mädchen eingerichtet. Neben Kleinkinderbetreuung, Dorfschulprojekten, Stipendien für die Indigenas und Ausbildungsprogrammen geht es nicht nur im subtropischen Bereich Ecuadors, sondern vor allem auch im Anden-Hochland auf über 4000 Metern Höhe um Ernährungssicherung durch naturnahe, kleinstrukturierte, landwirtschaftliche Programme – und damit auch um ein solides Grundeinkommen für die Menschen. Familien- und Schulgewächshäuser (erstellt mit Know-how und einfachsten Mitteln) entstehen in der kargen Gebirgslandschaft und beenden die Mangelernährung der Kinder, die nun auch Obst und Gemüse auf dem Speiseplan haben.
Im Bild: Marion Burger mit Verena Daum-Kuzmanovic und Kindern von Gewaltopfern im Innenhof des Frauenhauses in Lago Agio.
Spendenkonto der Pfarre Lech für Marion Burger: Raiba Lech, IBAN 413744900000099655, BIC RVVGAT2B449; die Ecuador-Projekte von Marion Burger können auch via Vorarlberger Caritas Auslandshilfe unterstützt werden.