Regionaler Natur- und Klimaschutz im globalen Kontext durch ökologisch-soziales Leben und Wirtschaften! „Race to Zero“, das Wettrennen zu Null-Emissionen – unter diesem Namen startet die UNO anlässlich des Weltumwelttages eine umfassende Initiative zu Umweltschutz. „Die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten zu erhalten, sei es im Bereich Biodiversität, Klimaschutz oder Boden- oder Gewässerschutz ist Verantwortung der Politik auf allen Ebenen“, freut sich Christoph Metzler, Umweltsprecher des Grünen Landtagsklubs, über den Vorstoß der Vereinten Nationen: „Klimaschutz ist politische Verantwortung und darf nicht nur in den privaten Bereich abgeschoben werden.“

Dem „Wettrennen zu Null-Emissionen“ seien bereits knapp 1.000 Unternehmen, 458 Städte, 24 Bundesstaaten und Regionen, 500 Universitäten und 36 Großinvestoren verpflichtet, bis spätestens 2050 ihre Emissionen auf netto Null zu drücken. „Mit der Energieautonomie 2050 und MissionZeroV hat sich auch das Land Vorarlberg diesem Ziel verpflichtet. Es liegt in der Verantwortung der Politik jetzt zügig Maßnahmen im Bereich Klimaschutz umzusetzen, damit wir dieses Ziel auch erreichen“, so Metzler. Umweltschutz in den privaten Bereich abzuschieben sei nicht die Lösung, damit stehe man auf der Bremse: „Niemand geht mit angezogener Handbremse in ein Wettrennen und erwartet ein gutes Ergebnis“, nimmt Metzler auf die Aussendung von ÖVP-Umweltsprecherin Metzler Bezug.

E-Autos und Wasserstofflösungen

Der Bereich Mobilität ist ein wesentlicher Baustein im Klimaschutz. Dabei nur auf den Umstieg vom privaten Diesel-PKW auf ein Elektroauto oder eine praktikable Wasserstofflösung zu setzen, sei zu wenig. „Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Fahrradinfrastruktur, Car-Sharing und Bahnhöfe als moderne Mobilitätsdrehscheiben müssen das politische Ziel sein“, so der Grüne Verkehrssprecher in Richtung Metzler.

Klimaschutz braucht internationale Zusammenarbeit

„Herausforderungen im Umweltschutz und der Klimakrise können wir nur gemeinsam, über Grenzen hinweg und durch enge Zusammenarbeit bewältigen“, betont der Grüne Metzler. Daher begrüße er auch internationale Abkommen wie die Aarhus-Konvention, Alpenkonvention zur nachhaltigen Entwicklung und Schutz der Alpenregion und vor allem die Pariser Klimaziele. „Es liegt in der Verantwortung der einzelnen Nationen, Bundesländer und Kommunen sich an diese internationalen Verträge zu halten und diese umzusetzen.“

Infos unter https://vorarlberg.gruene.at/