Hydro gestaltet die Zukunft nachhaltiger: Vorarlberger Werk in Nenzing des norwegischen Aluminiumkonzerns mit Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit. Eine aktuell durchgeführte Lebenszyklusanalyse hat dies bestätigt: Der Standort erzeugt 7-mal weniger CO2-Emissionen im Produktionsprozess als der europäische Durchschnitt. Hydro fördert nachhaltigere Lösungen und strebt an, seinen Kunden eine Wahl für umweltfreundlichere Lösungen zu bieten und damit gemeinsam mit Hydro die Führungsrolle zur Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft zu übernehmen. Die Klimastrategie des norwegischen Konzerns Norsk Hydro sieht eine Reduktion der CO2 Emissionen um 30% bis 2030 vor.

Diese basiert auf den drei Säulen „Grüne Beschaffung“, „Grüne Produktion“ und „Grüne Produkte“. Hydro sieht es als Verantwortung, den Fußabdruck von Materialien bereits bei der Herstellung zu minimieren und als Chance, deren Vorteile bei der Nutzung zu maximieren. Nachhaltigkeit als eine der größten Herausforderungen der modernen Gesellschaft: Zu viele Produkte sind aufgrund ihrer Herstellungsweise nicht recyclingfähig, da das Zerlegen zu teuer oder komplett unmöglich ist. Hydro sieht es als strategische Aufgabe, Produkte zu produzieren, die länger halten, recyclingfähig sind oder sich wiederverwenden lassen. Aluminium ist wie eine Energiebank: Sobald es hergestellt ist, kann es unbegrenzt wiederverwendet werden. Zudem weist die Wiederverwendung von Aluminiumschrott nach dem Gebrauch einen sehr geringen CO2-Fußabdruck aus. Post-Consumer-Schrott hat bereits ein „Leben“ geführt, beispielsweise als Fensterrahmen oder Dose, und wird recycelt, um ein neues Produktleben zu beginnen. Klimafreundlicheres Portfolio: Entscheidend beim Aluminium ist die Herkunft des Rohmaterials. Hier hat Hydro neue Maßstäbe am Markt gesetzt. Hydro REDUXA hat nur max. 4 kg CO2-Emissionen pro kg Aluminium, 4-mal weniger als der internationale Vergleich. Der Aluminiumspezialist bietet ein umfassenden Serviceportfolio, bei dem unter anderem durch Hydro EcoDesign bereits in der Konstruktionsphase die Nachhaltigkeit des Produktes berücksichtigt wird. Somit werden durch Design Funktionalität verbessert, ökologische Auswirkungen minimiert und Materialkreisläufe geschaffen.

Ökologisierung der Produktionsstandorte als Priorität

Im Extrusionbereich strebt Hydro eine deutliche Verringerung des Metallfußabdruckes bis 2030 an (Scope 3). Dabei geht es vor allem darum, die Entscheidungen für die Beschaffung von Primärmetall vorwiegend an die Herkunft und die zur Herstellung verwendeten Energiequellen zu binden. Auf europäischer Ebene setzt der internationale Konzern alles daran, die Produktionsstandorte auf Ökostrom umzustellen und damit Scope-1- und-2-Emissionen zu senken. Für ausgewählte Standorte wird eine eigene erneuerbare Stromerzeugung auf der Basis von Wind- oder Sonnenenergie angedacht. Transparenz & Zertifizierung macht den Unterschied: Hydro untermauert die Bestrebungen zur Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft mit transparenten und von Dritten verifizierten Daten. So sind alle Standorte in der DACH-Region nach dem ASI Chain of Custody Standard zertifiziert. Zudem weist der Nenzinger Standort seinen Kunden die individuellen CO2-Emissionswerte der Produkte aus und schafft durch die offene Kommunikation der Lebenszyklusanalysedaten noch mehr Transparenz.

Infos:

nenzing@hydro.com

www.hydro.at

www.hydro.com/fussabdruck