„Verbotene Frucht – unser innerer Kampf zwischen materieller Gier und universaler Liebe“ (Verena Susanne Daum, dzt. 2. Auflage) ist ein dreisprachiges (Deutsch, Englisch, Russisch) 232 Seiten starkes Sachbuch, das desaströse Wirtschaftsentwicklungen und den Kampf um Macht und Ressourcen aufzeigt – aber auch Handlungsfelder und Möglichkeiten für zukunftsfähige Lebens- und Verhaltensweisen im Sinne einer empathischen, ökologisch-sozialen Gesellschafts- und Weltwirtschaftsordnung. Mit Beiträgen und Stetements von u. a. Vandana Shiva, Jean Ziegler, Erwin Kräutler, Michael Lüders und Hubert Bertsch.

Die Gier ist die ‚Verbotene Frucht‘, die das Schlechte im Menschen hervorbringt. Der Mensch vernichtet mit der Zerstörung der Natur und des Planeten die eigene Lebensgrundlage. Seit jeher entspringen Krieg, Ausbeutung, Versklavung, Elend und Zerstörung einem patriarchalisch-imperialistischen Macht-Clan. Als Individuum und damit als globale Zivilgesellschaft haben wir täglich die Wahl zwischen Gut und Böse. In meinem Buch geht es um die Zusammenhänge von Geostrategien, wirtschaftspolitischen Irrwegen, die ewigen Kriege um Macht und Ressourcen und um Lebenssinn, Spiritualität oder – anders formuliert – um die Innensicht, die Erleuchtung des eigenen Geistes. Bei uns selbst beginnend ist es möglich, dass wir alle gemeinsam solidarisch auf der ganzen Welt, selbstbestimmte und nachhaltig gesunde Ernährungssicherung im Einklang mit der Natur betreiben, beispielsweise als Bewegung mit Ursprung in kleinen regionalen Gemeinschaften. Mit einer empathisch-kooperativen und achtsamen Lebens- und Verhaltensweise schaffen wir es, Ökologie, Ökonomie und Soziales in Harmonie zu bringen.

Auszug aus dem Vorwort:

Wie unser Garten Eden (neu) entstehen kann und was Geopolitik, Sinnlichkeit und Spiritualität damit zu tun haben

Der Zustand einer Gesellschaft offenbart sich darin, wie sie mit ihren Schutzbefohlenen, ihren Kindern, ihren Tieren als fühlende Wesen und der Natur – ihrer Lebensgrundlage – umgeht. Bei ganz nüchterner Betrachtung unseres Planeten läuft einem eiskalter Schauer über den Rücken. Krieg und Verwüstung. Vermüllte Ozeane. Verpestete Luft. Verseuchtes Grundwasser. Rodung der Regenwälder. Gift-Cocktail vom profitgeilen Agrarchemie-Kartell – ein tödlicher Mix aus Round-up, Glyphosat, Wachstumshormonen, Antibiotika und furchtbarem Tierleid in der Nahrungskette. Im Sekundentakt verhungern Kinder qualvoll. »Jedes Kind, das heute an Hunger stirbt, ist ermordet worden«, poltert mein geschätzter Freund und Autorenkollege, der UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung Jean Ziegler, unermüdlich. Er klagt den strukturellen Massenmord des verbrecherischen Systems des Monopolkapitals – »einer Handvoll Leute, die in einem Bus Platz haben« – offen an. Ein System, das auf Gewalt und Ausbeutung basiert, ist ein System des Todes. Das ist auch der Grund, warum Imperien dem Untergang geweiht sind – tragischerweise vollzieht sich dieser langsam und daher immer in einem Meer von Leid und Blut. Die empathische Kultur des Miteinander und der Achtsamkeit hingegen, die ganz selbstverstänlich einhergeht mit einer irdischen Lebens- und Wirtschaftsweise im Einklang mit der universalen Natur und ihren Kreisläufen, hat Bestand und ist dem Leben zugewandt. Eine wahrlich biblische »Vertreibung aus dem Paradies« erleben wir gerade aktuell mit terroristischer Brachialgewalt. Laut Noam Chomsky (»Wer beherrscht die Welt? Die globalen Verwerfungen der amerikanischen Politik«) rast die vermeintliche »Krönung der Schöpfung« auf zwei Abgründe zu: auf die Umwelt-, Klima- und Nahrungsmittelkatastrophe und den finalen atomaren Krieg. Für Chomsky und Ziegler sind wir alle als aufgeklärte und aktive planetarische Zivilgesellschaft »Der schmale Grat der Hoffnung« (Jean Ziegler). In seinem Buch appelliert Jean an unser mutiges Denken, Reden und Handeln. Er zitiert Gandhi: »Erst ignorieren sie euch, dann verspotten sie euch, dann bekämpfen sie euch – dann gewinnt ihr!« (… ) So bedeutet etwa Permaklutur Beziehungskultur, es geht ums Miteinander in einer Kreislaufwirtschaft, die Ökonomie, Ökologie und Soziologie in Harmonie bringt – im Einklang mit unserer Lebensgrundlage, der Natur. Wirklich jeder kann das und wir alle können in unserem direkten Lebensumfeld aktiv werden, uns individuell einbringen mit unserem Wissen und Können, genau das tun, was gut für uns ist, weil es uns Freude bereitet. Hier treffen sich Menschen aus aller Welt, um generationsübergreifend altes Wissen und neue Ideen sinnvoll kombiniert mit technischem Fortschritt auszutauschen, um sich untereinander zu verständigen und voneinander zu lernen. Die Garden Eden Bewegung steht für blühendes Leben und Fruchtbarkeit zum Wohle aller. Gärten sind Erholungsoasen für Körper, Geist und Seele und pure Lebensfreude. Sie sind ertragreiche essbare Landschaften für Mensch und Tier und bedeuten sinnvolle Beschäftigung, die uns »erdet«. Leben und Wirtschaften in kleinen, regionalen und vertrauten Strukturen. Unseren Garten Eden erschaffen wir uns selbst – jeder bei sich beginnend – und am effektivsten alle gemeinsam. Global denken – regional handeln. Die rettende Ressourcen-, Energie- und Agrarwende wächst und gedeiht regional auf der ganzen Welt und wirkt dadurch auch im globalen Kontext.

Auszug aus Kapitel IVrussisch-diplomatische Friedensbemühungen

Putin-Russland setzt auf diplomatische Friedensbemühungen – auch und vor allem mit den USA – und knallt als Antwort auf die »törichten« Wirtschaftssanktionen des Westens sämtlichen »Monsantos« kurzerhand die Tür vor der Nase zu. Die russische Landwirtschaft im ökologischen Naturkreislauf boomt seither und bis 2020 kann sich das Land zu 100 Prozent selbst mit gesunden Lebensmitteln versorgen. Bereits heute ist Russland der globale Hauptlieferant von »sauberem« Getreide. Das Ziel ist es, innert kurzer Zeit Exportweltmeister von gesunden Lebensmitteln zu werden. Die EU muss Putin Russland die Hand zur freundschaftlichen Kooperation reichen für globalen Frieden sowie eine gesunde Umwelt und Lebensmittelsicherheit für alle Der Umgang mit Russland ist der Schlüssel nicht nur zu Weltfrieden, sondern auch für die überlebensnotwendige globale Ressourcen-, Energieund Agrarwende, um gesunde Lebensmittel für alle bereitzustellen und somit Hunger und Elend zu beenden. Entspannungspolitik ist das Gebot der Stunde. Schluss mit völker- und menschenrechtswidrigen Sanktionen gegen ein Land, von dem zu keiner Zeit Aggression ausging. Ganz im Gegenteil ist Putin-Russland seit fast 20 Jahren um einen prosperierenden eurasischen Wirtschaftsraum bemüht – in freundschaftlicher Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit allen Partnern.

»Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen«, beschreiben sachlich und investigativ zahlreiche Autoren wie Mathias Bröckers, Gabriele Krone-Schmalz, Harald Kujat, Oskar Lafontaine, Konstantin Wecker, Willy Wimmer u.v.a. im Buch der Erziehungswissenschaftlerin Adelheid Bahr mit gleichlautendem Titel (Westend Verlag). Ihr Gatte Egon Bahr – ehemaliger Staatssekretär im Bundeskanzleramt, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg – hatte in seinen letzten Lebensjahren den katastrophalen Umgang des Westens inklusive Deutschlands gegenüber dem großen Nachbarn im Osten scharf kritisiert. Laut einer umfangreichen Studie des forma-Instituts für Politik und Sozialforschung wollen 94 Prozent der Deutschen gute Beziehungen mit Russland. Die EU-Machthaber und die deutsche Regierung missachten den Willen der Bevölkerung und Unternehmer zur friedvollen Wirtschaftsentwicklung mit Russland sträflich und lassen die West-Ost-Konfrontation durch den Ukraine-Putsch gefährlich eskalieren. Dabei hatten Dialog und Entspannungspolitik zu Zeiten Willy Brandts und Egon Bahrs bereits partnerschaftliche Beziehungen mit Russland gesichert. Seit seiner Rede im Deutschen Bundestag im Jahr 2001 hat der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, seine kooperative Haltung zur gemeinsamen Entwicklung nicht geändert. Auf die aggressive NATO-Osterweiterung reagierte er stets besonnen, versucht, die Interessen seines Landes und der russischen Bevölkerung möglichst friedvoll zu wahren. Die Sanktionen werden als Chance auf Selbstversorgung gesehen mit dem Ziel, Exportweltmeister von landwirtschaftlichen Bioprodukten zu werden.

Die Weichen richtig stellen: Zahlreiche europäische Unternehmen blieben den Partnern in Russland gegenüber loyal – besonders in Zeiten »törichter« Sanktionen, wie der russische Präsident zu sagen pflegt. Die in Russland tätigen Firmen bescheinigen ihren Partnern Handschlagqualität, so auch der österreichische Topunternehmer und Anlagenbauer Ing. Hubert Bertsch (www.bertsch.at), für den die Sanktionen »das Versagen der Politik, diplomatische Lösungen zu finden«, verdeutlichen. Als Vorarlberger Konsul der Russischen Föderation fördert und unterstützt der CEO der BERTSCHgroup aktiv die wirtschaftliche und gesellschaftliche Kooperation Österreichs und Russlands. Putins Bio-Agrarreform als eine Antwort auf die Sanktionen gegen sein Land kommt Hubert Bertsch entgegen, denn für das Ziel »Exportweltmeister für Bioprodukte« zu werden, müssen auch Anlagen zur Verarbeitung von Milch- und Fleischprodukten aufgebaut werden, die sein Unternehmen anbietet. Aber nicht nur das. »Als Komplettanbieter effizienter Biomasse-Wirbelschichtkraftwerke, hat sich BERTSCHenergy an Europas Spitze etabliert, ist topfit für die Ära der erneuerbaren Energien und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele«, betont Hubert Bertsch. »Ökotechnologie muss leistbar und effizient sein«, weiß der Experte und »sie muss sich heute beweisen, um morgen breite Anwendung zu finden.« Bei der Herstellung von Bioethanol werden für die »Kraftstoffe der 2. Generation« ausschließlich Pflanzenreste genutzt, die damit nicht mehr in direkter Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion stehen. »BERTSCHenergy schließt diesen grünen Kreislauf im Herstellungsprozess auch dieser zukunftsweisenden Energiequellen durch die Bereitstellung der Produktionsenergien aus anfallenden biogenen Reststoffen«, erklärt Hubert Bertsch. Trotz bzw. wegen der Sanktionen stellt Putin-Russland die Weichen in die richtige Richtung und macht aus der Not eine Tugend – mit Erfolg.