Verbal und medial Feindbilder zu schaffen und diese „Feinde“ dann einseitig und ohne UN-Mandat mit völker- und menschenrechtswidrigen Wirtschaftssanktionen zu belegen sowie militärisch/geheimdienstlich zu bedrohen oder gar anzugreifen ist nichts anderes als offensive Kriegsführung gegenüber souveränen Staaten und damit ein Verbrechen. Während mutige Journalisten und Autoren Ursache und Wirkung in der Geopolitik klar benennen, übernehmen ebenso beherzte Unternehmer die Diplomatie für den notwendigen Interessenausgleich selbst in die Hand. Sanktionen schaden immer nur der Bevölkerung, den Volkswirtschaften und redlichen, innovativen und bodenständigen Unternehmen, die für Beschäftigung, Fortschritt und Wohlstand in der Gesellschaft stehen. Die Sanktionen gegenüber Russland sind laut dem österreichischen IV-Vizepräsidenten und Anlagenbauer Ing. Hubert Bertsch „das Versagen der EU-Politik, diplomatische Lösungen zu finden“. Als Topunternehmer seit 40 Jahren in Russland tätig, engagiert sich der Vorarlberger Konsul der Russischen Föderation für den freundschaftlichen österreichisch-russischen „Sotschi-Dialog“ auf Augenhöhe. Und damit für eine gemeinsame Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung in Eurasien.

Von Verena Daum (www.progression.at, www.garden-eden.org)

„Ich habe den Machtwechsel 2014 in Kiew zum Anlass genommen, die Ereignisse in der Ukraine aus verschiedenen Blickwinkeln zu schildern, Interessen auf den Grund zu gehen, geopolitische Zusammenhänge deutlich zu machen und im Rahmen meiner Chronistenpflicht als Journalistin Ursache und Wirkung nicht zu verwechseln“, schreibt die ehemalige Russland-Korrespondentin und freie Publizistin Gabriele Krone-Schmalz auf ihrer Homepage zu ihrem Buch „Russland verstehen – der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des Westens“ und spricht mir damit aus der Seele. Aus demselben Beweggrund brachte ich 2015 meine Sammlung geopolitischer Kommentare (als ehemalige Chefredakteurin der Vorarlberger Nachrichten) in meinem Buch „Verantwortungslos – Zivilcourage für ein Ende des Kriegs gegen die Menschlichkeit“ heraus und startete 2016 meinen Blog www.progression.at. „Europäische Politik bedeutet in diesen Tagen, permanent Fehler zu machen und nichts aus ihnen zu lernen. Da wurde Russland durch die Osterweiterung der NATO bedrängt, wurde osteuropäischen Scharfmachern die Meinungsführerschaft im Umgang mit dem Nachfolgestaat der Sowjetunion zugestanden, wurde stur das Narrativ von der ,völkerrechtswidrigen Annexion der Krim‘ gepflegt. Durch Wortschöpfungen wie ,Putinversteher‘ wurde Misstrauen gegen jedes Bemühen um Verständnis geschürt. Dabei ist nichts wichtiger als die Fähigkeit, sich in die Perspektive des jeweils anderen hineinzuversetzen. Wo sich zwei hochgerüstete Machtblöcke gegenüberstehen, ist dies nicht nur eine Frage des diplomatischen Handwerks, sondern schlicht überlebenswichtig. Westeuropa muss im Sinne seines ureigenen Interesses zu handeln beginnen und mit dem großen Nachbarn im Osten auf Augenhöhe reden“, sagt Gabriele Krone-Schmalz im www.rubikon.news-Exklusivabdruck aus „Krieg und Frieden in den Medien“ (IALANA Hrsg.) im Anhang. „Ein Kardinalfehler in Politik und Medien besteht darin, Momentaufnahmen als Realität zu verkaufen. Realität ist immer ein Prozess. Um Realität zu begreifen, ist es notwendig, über Chronologie Bescheid zu wissen. Ursache und Wirkung nicht zu verwechseln. Zumindest zu versuchen herauszufinden, wer in einer Angelegenheit agiert und wer reagiert“, bringt es Gabriele Krone-Schmalz auf den Punkt.

Neue österreichisch-russische Dialog-Plattform

Während trotz massivem Gegenwind zahlreiche Publizisten wie Adelheid Bahr im Buch „Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen“ mit Beiträgen von u. a. Gabriele Krone-Schmalz, Willy Wimmer, Harald Kujat oder Konstantin Wecker unermüdlich Aufklärungsarbeit leisten, setzen sich Unternehmer wie Hubert Bertsch (www.bertsch.at) für Kooperation und Interessenausgleich ein – etwa mit der Gründung der Plattform für zivilgesellschaftlichen Dialog, dem österreichisch-russischen „Sotschi-Dialog“, dessen Auftaktveranstaltung heuer stattfinden wird. Die Internetseite sochidialog.com ist im Entstehen. Die entsprechende Erklärung haben kürzlich die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl und ihr russischer Amtskollege Sergej Lawrow unterzeichnet. Vorbild ist der „Petersburger Dialog“, den Wladimir Putin und Gerhard Schröder 2001 ins Leben gerufen haben. Der Sotschi-Dialog sei im Grunde eine wichtige und innovative Initiative in den Beziehungen Moskaus zu Wien, die die Basis dieser Beziehungen ausbaue, wird der russische Botschafter in Österreich, Dmitrij Ljubinskij, in deutscher Sprache auf sochidialog.com zitiert. „Wir gehen sehr ernst an die Bildung eines Dialogforums der Öffentlichkeit heran und möchten, dass die Anstrengungen von beiden Seiten eine maximal spürbare Wirkung stabil erzielen“, erklärte Ljubinskij. Die österreichischen Teilnehmer des „Steering Committees“, das gemeinsame Veranstaltungen festlegen wird, sind laut Erklärung in den Bereichen Musik, Kunst und Kultur, Hochschulzusammenarbeit, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Sport der ehemalige WKO-Präsident Christoph Leitl, Ex-Finanzminister Hannes Androsch, Ex-Justizminister Wolfgang Brandstetter, der Vizepräsident der Industriellenvereinigung Hubert Bertsch, der Historiker Stefan Karner, die Direktorin des Kunsthistorischen Museums Sabine Haag, Wirtschaftskammer-Generalsekretär Karl-Heinz Kopf, die Präsidentin der Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler, Salzburgs Exlandeshauptmann Franz Schausberger und der Präsident der österreichisch-russischen Freundschaftsgesellschaft Richard Schenz.

We achieve peace and progress through friendly cooperation with Russia

To create images of enemies with mass media and then to proceed against these „enemies“ unilaterally and without a UN mandate with violations of international and human rights and illegal economic sanctions and to threaten or even attack them militarily and by secret service is nothing but offensive warfare against sovereign states and thus a crime. While courageous journalists and authors clearly state cause and effect in geopolitics, courageous entrepreneurs themselves take over diplomacy for the necessary reconciliation of interests. Sanctions only ever harm the population, the economies and the honest, innovative and down-to-earth companies that represent employment, progress and prosperity in society. The sanctions against Russia are „the failure of the EU policy to find diplomatic solutions“, according to the Austrian IV Vice President and plant engineer Ing. Hubert Bertsch. As a top entrepreneurs working in Russia for 40 years, the Vorarlberg Consul of the Russian Federation is committed to the friendly Austrian-Russian „Sochi dialogue“ on equal terms. And thus for a common economic and social development in Eurasia.

By Verena Daum (www.progression.at, www.garden-eden.org)

„I used the change of power in Kiev in 2014 as an opportunity to describe events in Ukraine from different perspectives, to get to the bottom of interests, to clarify geopolitical connections and not to confuse cause and effect within the framework of my duty as a journalist“, writes the former Russia correspondent and freelance journalist and publisher Gabriele Krone-Schmalz on her website to her book „Understanding Russia – the struggle for Ukraine and the arrogance of the West“ and speaks to me from the soul. For the same reason, in 2015 I published my collection of geopolitical comments (as former editor-in-chief of Vorarlberger Nachrichten) in my book „Irresponsibly – Civil Courage for an End to the War on Humanity“ and launched my blog www.progression.at in 2016. „European politics mean these days, to make mistakes constantly and not learn from them. Since Russia was beset by the eastward enlargement of NATO, Eastern European agitators were granted the opinion leadership in dealing with the successor state of the Soviet Union, was stubbornly nurtured the narrative of the ,illegal international annexation of the Crimea’. By creating words such as ,Putin understander’ distrust was fueled against any effort to understand. Nothing is more important than the ability to place oneself in the perspective of the other. Where two highly equipped power blocs face each other, this is not only a matter of diplomatic craft, but simply vital for survival. Western Europe must begin to act in the spirit of its own interests and talk at eye level with its large neighbour in the East“, says Gabriele Krone-Schmalz in the exclusive www.rubikon.news imprint of „War and Peace in the Media“ (IALANA ed.) attached here on progression.at. „A cardinal mistake in politics and the media is to sell snapshots as reality. Reality is always a process. To understand reality, it is necessary to know about chronology. Do not confuse cause and effect. At least try to find out who acts in a matter and who responds“, says Gabriele Krone-Schmalz to the point.

New Austrian-Russian dialogue platform

While despite massive headwind numerous publicists such as Adelheid Bahr in the book „Why we need peace and friendship with Russia“ with contributions from Gabriele Krone-Schmalz, Willy Wimmer, Harald Kujat, Konstantin Wecker and others are working tirelessly to raise awareness, and entrepreneurs like Hubert Bertsch (www.bertsch.at) are committed to cooperation and reconciliation of interests – for example by founding the Platform for Civil Society Dialogue, the Austro-Russian „Sochi dialogue“, whose kick-off event will take place this year. The website sochidialog.com is under construction. The corresponding statement was recently signed by former Austrian Foreign Minister Karin Kneissl and her Russian counterpart Sergei Lavrov. The model is the „Petersburg dialogue“, which Wladimir Putin and Gerhard Schröder launched in 2001. The Sochi dialogue is basically an important and innovative initiative in Moscow’s relations with Vienna, which builds the basis of these relations, the Russian ambassador to Austria, Dmitrij Ljubinskiy, quoted in German on sochidialog.com. „We are very serious about setting up a public dialogue forum and we want the effort from both sides to be as stable as possible“, Ljubinskij said. According to the statement in the topics of music, art and culture, university cooperation, science and research, business and sport, the Austrian participants of the „Steering Committee“, which will determine joint events, are the former WKO President Christoph Leitl, former Minister of Finance Hannes Androsch, Ex-Minister of Justice Wolfgang Brandstetter, Industrial Union Vice President Hubert Bertsch, historian Stefan Karner, director of the Art History Museum Sabine Haag, Chamber of Commerce Secretary-General Karl-Heinz Kopf, the President of Salzburg Festival Helga Rabl-Stadler, Salzburg’s former Governor Franz Schausberger and the President of the Austrian-Russian Friendship Society Richard Schenz.

Die Verleumdung – Osteuropa-Politiker sollten „Russlandversteher“ sein

Die EU muss Putin-Russland endlich die Hand zur freundschaftlichen Kooperation reichen