Um dieses „Verbrechen an der Menschlichkeit“ – denn Sanktionen schaden immer nur der Bevölkerung und Realwirtschaft – irgendwie zu rechtfertigen, werden inszenierte „Gegner“ Putins „ein bisschen“ mit Novitschok vergiftet. Es geht um Ressourcen und Profit – aktuell: Nord Stream 2 verhindern, um stattdessen US-Fracking-Gas zu importieren. Sämtliche Sanktionen des transatlantischen Westens gegen Russland seit 2014 sind ohne UN-Mandat völker- und menschenrechtswidrig. Unterstellungen werden medial gepusht und immer wieder hochgekocht – Beweise für all die Anschuldigungen gibt es nicht. Es werde massiv gegen internationale Rechtsvorschriften verstoßen, heißt es zurecht von russischer Seite. Moskau betont zudem, dass alle Nowitschok-Vorräte aus sowjetischer Entwicklung auf russischem Gebiet vernichtet worden seien. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion sei das Nervengift in ausländischen Händen – auch in Laboren Londons.

Der russische Präsident Wladimir Putin macht seit dem Desaster, das Jelzin hinterließ, einen guten Job und verteidigt die Interessen Russlands, indem er die Plünderer von Volks- und Staatsvermögen stoppt und zur Verantwortung zieht. Diese sogenannten Unternehmer (Oligarchen) rafften im Jelzin-Chaos die wirtschaftlichen Lebensadern Russlands an sich und machten ihr Land zum Rohstoff liefernden Hinterhof des transatlantischen Westens und zum Armenhaus. Sie sind es auch, die immer wieder „Nawalnys“ gegen Putin installieren. Dass der in London lebende Oligarch Michail Chodorchowsky den sogenannten „Oppositionspolitiker“ (ohne Programm) finanziert, ist ein offenes Geheimnis. Es ist zudem bekannt, dass dessen Charité-Rechnung von Jewgeni Tschitschwarkin in London, Sergej Aleksaschenko, Roman Iwanow und Boris Simin bezahlt wurde. Allesamt bereicherten sich an und in Russland, um dann mit den Transatlantikern zu kooperieren – gegen Russland und dessen vom Volk gewählten Präsidenten.

Osterweiterung

Der feindliche Staatengürtel der Transatlantiker gegen Russland kommt einem Angriffskrieg gleich mit der Bewaffnung der geschürten aber zumindest „benützten“ Farbrevolutionen. Die „Osterweiterung“ wird mit unlauteren Mitteln auf die Spitze getrieben. In der Ukraine läuft es für das Kriegsbündnis NATO jedoch nicht nach Wunsch und an der letzten Bastion Weissrussland könnte man sich die sprichwörtlichen Zähne ausbeißen. Die völker- und menschenrechtswidrige Sanktionsmaschinerie wird jedenfalls mit Nachdruck angetrieben. Das ist nichts anderes als Wirtschafts- und Medienkrieg – gefährliche Kriegstreiberei und -vorbereitung. Es bleibt zu hoffen, dass sich der russische Präsident weiterhin nicht provozieren lässt und nur verhalten reagiert. In der UNO-Charta zu Gewaltverbot 1945, Kapitel 1, Artikel 2, Absatz 4, steht geschrieben: „Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jeden gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.“ Der Nutznießer dieser Gewalt ist der transatlantische Klüngel in Washington und London, unterstützt von Willfährigen in Berlin und Paris als Leader der EU – es geht um deren Profit auf Kosten anderer.

Russland will Frieden

Im Buch „Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen“ schreibt die Journalistin/Autorin und ehemalige Russland-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz: „Zockerei und eine Mischung aus Perversion und Zynismus heben alles aus den Angeln. Börsen, die wie Kartenhäuser sind, und beim leichtesten Windzug zusammenstürzen, haben reale Wertschöpfung und Fakten abgelöst. Psychologie, zweifelhafte Rankings und Stimmungsmache entscheiden über die Existenz oder den Bankrott von Menschen, Firmen und zuweilen sogar von Staaten. (…) Manchmal hilft ein Perspektivenwechsel, um zu verstehen – im Sinne von begreifen -, was die andere Seite antreibt. Im Erfahrungshintergrund russischer Menschen hat Stabilität eine besondere Bedeutung. (…) Die instabilen, chaotischen, geradezu lebensbedrohlichen Zustände unter Jelzin kann man sich im Westen kaum vorstellen. Wenn Russen in ihrer Mehrheit Stabilität und auskömmliches Leben zunächst einmal für wichtiger halten als zügige Demokratisierung, dann sollten Menschen in komfortabler ausgestatteten Gesellschaften das meiner Meinung nach respektieren. (…) Wir brauchen Frieden und Freundschaft mit Russland weil Frieden die Basis für alles Leben ist und weil es ohne oder gar gegen Russland keine verlässlichen Sicherheitsstrukturen geben wird und – Freundschaft heißt Vertrauen. Das Zusammenleben wird dadurch nicht nur leichter, sondern auch angenehmer. Eigentlich ganz einfach und logisch. Warum funktioniert es nicht? Im Nachgang der Ostpolitik von Willy Brandt und Egon Bahr sah es doch so aus, als seien wir auf dem richtigen Weg. Der Fall der Mauer, die Auflösung der Sowjetunion, das Ende des Kalten Krieges – die Welt schien, für einen Wimpernschlag der Geschichte, paradiesischen Zeiten entgegenzugehen …“.

„Die Verleumdung – Osteuropa-Politiker sollten Russlandversteher sein“ von Gabriele Krone-Schmalz aus dem www.rubikon.news-Exklusivabdruck „Krieg und Frieden in den Medien“ (IALANA), Verena Daum www.progression.at

Gabriele Krone-Schmalz im Buch „Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen“ von Adelheid Bahr; Verena Daum www.progression.at