Brüssel, Berlin, Moskau – „Für die Stabilisierung der Lage in der Region, muss die Kontrolle der legitimen Regierung in Syrien wiederhergestellt werden“ und „destruktive auswärtige Einmischung“ verstoße gegen die Grundsätze des Völkerrechts, aktuell in Venezuela, betont der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin. Ex-Präsident Michail Gorbatschow schreibt gleichzeitig in der Zeitung Wedomosti zum US-Ausstieg aus dem INF-Vertrag: „Die USA wollen sämtliche Rüstungsbeschränkungen abschaffen, um absolute militärische Überlegenheit zu erreichen … um der Welt ihren Willen zu diktieren … darunter leidet die Sicherheit aller Länder, einschließlich der USA. Das ist die Logik unkontrollierter Prozesse.“ Und die US/NATO-gesteuerte EU-Politik der Sanktionen gegen Russland war und ist falsch, erklärt der ehemalige CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Gauweiler in seinem Beitrag in Adelheid Bahr’s Buch „Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen“ (Westend).

Von Verena Daum

Dr. Peter Gauweiler macht in seinem Artikel auf das Buch des CSU-Vordenkers Wilfried Scharnagl „Am Abgrund. Streitschrift für einen anderen Umgang mit Russland“ aufmerksam, in dem Michail Gorbatschow in seinem Vorwort schreibt: „Obwohl politisch rechts stehend, demonstrierte Franz-Josef Strauß in Moskau eine pragmatische Herangehensweise an die Politik, ein Verständnis für russische Begebenheiten, eine Bereitschaft zur gleichberechtigten Zusammenarbeit. Er warnte deutsche, amerikanische und europäische Politiker davor, die Geschehnisse in der Sowjetunion nach westlichen Standards zu messen.“ Peter Gauweiler schreibt dazu: „Man sieht, die Politik des Sozialdemokraten Bahr und des CSU-Politikers Strauß widersprach sich nicht, sondern ergänzte sich in bester Art und Weise. Die Ostpolitik Egon Bahrs fand große Übereinstimmung im Brückenbau durch Strauß. Wenige Jahre nach dem Besuch von Strauß in Moskau, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, gab es eine Chance, eine friedliche, großartige Ordnung zusammen mit Russland zu bauen. Es lag Hoffnung in der Luft – Hoffnung auf andere deutsch-russische und europäisch-russische Beziehungen. Doch der Westen ließ diese Gelegenheit ungenutzt verstreichen. Die NATO machte weiter, als wäre der Warschauer Pakt nicht verschwunden. Anstatt Russland immer mehr in die Staatengemeinschaft einzubinden, wurde es in die politische Isolation getrieben. Hier wurde unsere Jacke im Verhältnis zu Russland falsch geknüpft. Russland wurde behandelt wie ein Besiegter … der Westen tritt gegenüber dem amtlichen Moskau mit ungebrochener moralischer Arroganz auf. Gerade Deutschland sollte Verständnis dafür haben, dass auch ein Besiegter irgendwann eine Behandlung als Gleichberechtigter beansprucht und die Berücksichtigung seiner Interessen einfordert.“

Sanktionen gegenüber Russland waren und sind falsch!

„Die Politik der Sanktionen gegenüber Russland war und ist falsch“, führt Dr. Gauweiler aus. „Anstatt die ungute Konfrontation auf die Spitze zu treiben – und Sanktionen sind Eskalationen -, gilt es heute, innezuhalten und auf Verständigung und Kooperation zu setzen. Wir brauchen eine Partnerschaft auf Augenhöhe mit Russland. Das setzt ein Begreifen oder zumindest eine genaue Analyse der russischen Seite voraus. Was bleibt, ist die Hoffnung, dass die neue Bundesregierung eine andere Russlandpolitik beschließt. Irgendwann werden auch die Volksparteien in ihrer Gesamtheit wiederentdecken, dass Russland und seine Menschen zu Europa gehören. Die Idee des Europas vom Atlantik bis zum Ural … endlich zu verwirklichen, bleibt eine Zukunftsaufgabe. Auch Egon Bahr appellierte bei seinem letzten öffentlichen Auftritt an die deutsche Politik: ,2015 ist Deutschland der politisch und wirtschaftlich stärkste Faktor in Europa geworden. (…) Wir könnten also wie zu Beginn der Entspannungspolitik sondieren und beginnen, einseitig Sanktionen gegen Russland abzubauen. (…) Ja, das sind Vorleistungen. Sie erinnern an das Wort von Brandt: ,Manchmal muss man sein Herz am Anfang über die Hürde werfen.’ Das war damals schwerer als heute.’ Diese Politik erfordert Mut und ein Maß an Eigenständigkeit“, schreibt Dr. Gauweiler. (…) „Stabile Sicherheit kann nur mit Russland und nicht gegen Russland geschaffen werden.“

The EU remains on NATO war course against Russia, instead of finally striving for a common development with the cooperative neighbor

Brussels, Berlin, Moscow – „To stabilize the situation in the region, the control of legitimate government in Syria must be restored“ and „destructive external interference“ is contrary to the principles of international law, currently in Venezuela, emphasizes the President of the Russian Federation Wladimir Putin. At the same time, ex-president Mikhail Gorbachev writes in the newspaper Vedomosti on the US withdrawal from the INF treaty: „The US wants to abolish all arms restrictions in order to achieve absolute military superiority … to dictate its will to the world … that undermines the security of all countries including the USA. This is the logic of uncontrolled processes.“ And „the US / NATO-driven EU policy of sanctions against Russia was and is wrong“, wrote the former CSU member of parliament Dr.-Ing. Peter Gauweiler in his article in Adelheid Bahr’s book „Why we need peace and friendship with Russia“ (Westend).

By Verena Daum

In his article Dr. Peter Gauweiler draws attention to the book of the CSU mastermind Wilfried Scharnagl „On the abyss. Polemic for another approach to Russia“ in which Mikhail Gorbachev writes in his foreword: „Although politically right, Franz-Josef Strauss demonstrated in Moscow a pragmatic approach to politics, an understanding of Russian interests, a willingness to cooperate on an equal footing. He warned German, American and European politicians against measuring the events in the Soviet Union according to Western standards.“ Peter Gauweiler writes: „You see, the policy of the Social Democrat Bahr and the CSU politician Strauss did not contradict each other, but complemented each other best way. The eastern politics of Egon Bahr found great agreement in bridge building by Strauss. A few years after the visit of Strauss in Moscow, after the collapse of the Soviet Union, there was a chance to build a peaceful, great order together with Russia. There was hope in the air – hope for other German-Russian and European-Russian relations. But the West missed this opportunity. NATO continued as if the Warsaw Pact had not disappeared. Instead of integrating Russia more and more into the international community, it has been driven into political isolation. Here our jacket was wrongly knotted in relation to Russia. Russia was treated like a vanquished … the West appears with unchecked moral arrogance towards the official Moscow. Especially Germany should understand that even a vanquished one day claims treatment as an equal and demands the consideration of his interests. “

Sanctions against Russia were and are wrong!

„The policy of sanctions against Russia was and is wrong“, wrote Gauweiler. „Instead of pushing the unfortunate confrontation to the extreme – and sanctions are escalations – today it is time to stop and focus on understanding and cooperation. We need a partnership on par with Russia. This requires understanding or at least a detailed analysis of the Russian side. What remains is the hope that the new federal government will adopt a different Russia policy. At some point, the people’s parties in their entirety will rediscover that Russia and its people belong to Europe. The idea of ​​Europe from the Atlantic to the Urals … to finally realize, remains a task for the future. Egon Bahr appealed to German politicians during his last public appearance: „In 2015, Germany has become the politically and economically strongest factor in Europe. (…) So we could explore as at the beginning of the detente policy and begin to unilaterally dismantle sanctions against Russia. (…) Yes, these are inputs. They recall the words of Willy Brandt: ,Sometimes you have to throw your heart over the hurdle in the beginning.‘ That was harder back then than it is this time. ,Such policy requires courage and a degree of autonomy‘, said Dr. Brandt. Stable security can only be created with Russia and not against Russia.“

Die EU muss Putin-Russland endlich die Hand zur freundschaftlichen Kooperation reichen

Massenmediale Hetze und die Erschaffung von Feinbildern mit folgenden Sanktionen sind Kriegsvorbereitung, betont Papst Franziskus. Verena Daum www.progression.at, Hubert Bertsch www.bertsch.at (Konsul der Russischen Föderation in Vorarlberg). Bashing and creating enemies by massmedia and following sanctions means to prepare war, stresses Pope Francis. Verena Daum www.progression.at, Hubert Bertsch www.bertsch.at (consul of the russian federation in Vorarlberg)

Massenmediale Hetze und die Erschaffung von Feinbildern mit folgenden Sanktionen sind Kriegsvorbereitung, betont Papst Franziskus. Verena Daum www.progression.at, Hubert Bertsch www.bertsch.at (Konsul der Russischen Föderation in Vorarlberg). Bashing and creating enemies by massmedia and following sanctions means to prepare war, stresses Pope Francis. Verena Daum www.progression.at, Hubert Bertsch www.bertsch.at (consul of the russian federation in Vorarlberg)