Bei den Auslandspartnerschaften der Vorarlberger Caritas Auslandhilfe geht es um „Hilfe zur Selbsthilfe“, darum, den Menschen in Not aufgrund von Hunger, nach Katastrophen, in Krisen- und Kriegsgebieten nachhaltig zu helfen und bei Verelendung und Krankheit effizient und wirksam gegenzusteuern und eine positive Veränderung und selbstbestimmte, zukunftsfähige Lebensgestaltung zu ermöglichen.
Bildung und Ernährungssicherung
Die Schwerpunktpartnerländer sind Armenien, Äthiopien, Ecuador und Mosambik. Mit Partnerorganisationen vor Ort wird eng zusammengearbeitet nicht nur im Bereich der Kinderhilfe mit Bildungsprogrammen, medizinischer Versorgung, der Betreuung von Aidswaisen und Kindern mit Behinderung sowie Präventions- und Aufklärungsprogrammen bei Gewalt und Ausgrenzung, sondern ganz besonders auch zum Thema „Zukunft ohne Hunger“. Auch hier wird auf Bildung, Know-how-Transfer, das Energiesparen, Erneuerbare Energien, Umweltschutz, Gesundheit, Nutztierhaltung, Naturkreisläufe, kleinstrukturierte Landwirtschaft, ökologische Selbstversorgung, gesunde Ernährungs- und Einkommenssicherung gesetzt.
Katastrophenhilfe und Wiederaufbau
In Kriegs- und Krisensituationen und bei Hungersnöten wird Katastrophenhilfe vor allem durch Überlebenspakete gewährleistet, etwa nach dem Erdbeben in Nepal und beim Bürgerkrieg in Syrien. Auch internationaler Freiwilligeneinsatz wird über die Vorarlberger Caritas Auslandshilfe koordiniert.
Im Bild: Schülerinnen des Internats in der Ausbildungs- und Landwirtschafts-Kooperative ESMABAMA in Mosambik mit Verena Daum und Martin Hagleitner-Huber von der Caritas Auslandshilfe Vorarlberg.