Johnson, Biden, Blinken und ihre „Verbündeten“ in der EU rüsten in Kolonialisierungsmanier zum Konfrontationsfinale mit Russland. Frieden und Wohlstand in einem prosperierenden Eurasien sollen nun endgültig gewaltsam auf allen Linien verhindert werden. Russland, China und progressive europäische Unternehmer halten dagegen, setzen auf Kooperation, Wissenstransfer, die neue Seidenstraße und gemeinsame Projekte wie eine umweltneutrale, moderne Industrie, „saubere“ Landwirtschaft und Nord Stream 2 zur Energiesicherung Europas. Beim Meeting der deutsch-russischen Handelskammer im März 2021 bekräftigt der russische Außenminister Sergej Lawrow: „Wir lassen unsererseits der Geschäftswelt die notwendige Unterstützung zukommen.“

Von Verena Daum (www.progression.at, www.garden-eden.org)

Boris Johnson erklärte jüngst Russland zur „ größten Sicherheitsherausforderung“ und rüstet massiv nuklear auf. 2015 machte der britische Verteidigungsminister Michael Fallon den Kreml zur ,realen und gegenwärtigen Gefahr für die Sicherheit Europas“ und setzte gar Putin mit dem IS gleich. 2018 legte der britische Armeechef General Mark Carleton-Smith noch einmal nach und bezeichnete Moskau als „weitaus größere Bedrohung als der islamische Terrorismus“. Während US-Präsident Joe Biden seinen russischen Amtskollegen „Mörder“ nennt, bastelt sein Außenminister Antony Blinken an weiteren Sanktionen gegen Russland und Unternehmen, die an Nord Stream 2 arbeiten. Mit aller Gewalt versucht die transatlantische Führung einen prosperierenden eurasischen Wirtschaftsraum zu vereiteln. Enge partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Russland, China und europäischen Unternehmern nimmt umsomehr Fahrt auf mit Know how-Transfer, Technologien, Modernisierung von Industrieanlagen, Projekten wie Nord Stream 2 und der neuen Seidenstraße. Der russische Außenminister Sergej Lawrow machte beim Jahrestreffen der russisch-deutschen Handelskammer darauf aufmerksam, dass diese mit über tausend Unternehmen der größte ausländische Wirtschaftsverband in der Russischen Föderation ist. „Ich bin froh, dass ihre Zahl von Jahr zu Jahr zunimmt. Wir sehen dies als eindeutigen Beweis für das stabile gegenseitige Interesse der Geschäftskreise beider Länder am Aufbau gegenseitig vorteilhafter Beziehungen“, sagte Lawrow und wies auf den Beitrag der Kammer zur Entwicklung und Stärkung der praktischen Interaktion zwischen den beiden Ländern hin.

Eine multilaterale Weltordnung entsteht, ob es den Transatlantikern gefällt oder nicht

Wenn Washingtons Führungsoligarchie ihren gewaltsamen Erhalt der Hegemonie im Stil des Kolonialismus nicht aufgibt, werden die USA untergehen und mit ihr die sogenannten „Verbündeten“. Die Frage ist nur, ob sie „nur“ implodieren, oder ein globales Armageddon auslösen. Die multilaterale Weltordnung, ausgehend von einem prosperierenden eurasischen Wirtschaftsraum, ist auch mit Gewalt vom US-Westen nicht mehr aufzuhalten. März 2021: „Russland begrüßt die Bereitschaft der deutschen Wirtschaft zur Zusammenarbeit und beabsichtigt, der Geschäftswelt die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen. Dies geht aus der Begrüßung von Außenminister Sergej Lawrow an die Teilnehmer des Jahrestreffens der russisch-deutschen Handelskammer hervor, das auf der Website des russischen Außenministeriums veröffentlicht wurde“, verlautbart die TASS am 24. März 2021. „Handel und wirtschaftliche Interaktion sind heute eines der stabilsten und pragmatischsten Elemente auf der bilateralen Agenda. Trotz der schwierigen Situation in Europa bleibt Deutschland einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Russlands. Wir schätzen die Bereitschaft der deutschen Wirtschaft zur Zusammenarbeit Pragmatismus und konstruktive Haltung. Wir sind unsererseits bereit, der Geschäftswelt weiterhin die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen „, sagte der Leiter der russischen diplomatischen Abteilung.

Deutschland investiert in Russland mehr als 20 Milliarden Dollar

„Ich möchte insbesondere die bewährte Zusammenarbeit im Energiesektor hervorheben, die in jeder Hinsicht dazu beiträgt, die Energiesicherheit nicht nur Deutschlands, sondern des gesamten europäischen Kontinents zu gewährleisten“, betonte Lawrow. Der Außenminister fügte hinzu, dass die deutschen Investitionen in die russische Wirtschaft 20 Milliarden US-Dollar übersteigen. Ihm zufolge beteiligen sich die Parteien am gemeinsamen Bau und der Modernisierung von Industrieanlagen, „unter Verwendung deutscher Technologien, der Produktion von Autos, landwirtschaftlichen Maschinen, Zügen und Elektrik.“ Ausrüstung und andere High-Tech-Produkte wurden etabliert. Lawrow begrüßte die rasche Entwicklung und Stärkung der praktischen Interaktion zwischen den beiden Ländern. (TASS.com)

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